Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Premiere zum Adventsfest in Bad Elster
Bad Elster – Premiere zum Auftakt des traditionellen Adventsfest in Bad Elster: Am Samstag, 9.30 Uhr, wird sich zum ersten Mal im Kurort auf dem Badeplatz eine Weihnachtspyramide drehen und für eine festliche Adventsstimmung sorgen. Mit dem Bau der rund fünf Meter hohen Pyramide wurde eine Idee des ehemaligen Vorsitzenden des Elsteraner Gewerbevereins Matthias Lange in die Tat umgesetzt, der aber die Verwirklichung des Vorhabens leider nicht mehr erleben konnte.
In seinem Sinne hat Detlef Schipke als neuer Vorsitzender deshalb dafür gesorgt, dass dessen Idee Wirklichkeit werden konnte. Unterstützung erhielt er dabei auch von engagierten Elsteranern. In der Zimmerei von Meister Uwe Schaufuß wurde die Weihnachtspyramide zusammengebaut, deren Holzkonstruktion zunächst von Heiko Fuhrmann entworfen wurde. Von ihm und Stefan Neudel stammen auch die Figuren auf der dreistöckigen Pyramide, welche die besonderen Merkmale des Badeortes – die Natur, Gesundheit und Kultur versinnbildlichen sollen.
So zieren die Weihnachtspyramide nicht nur Weihnachtsmann und Engelsfiguren, sondern zum Beispiel auch Bademädchen und eine Badwanne sowie Wanderwegweiser und eine Parkbank. Bemalt wurden die Figuren von Heiko Fuhrmanns Mutter Margit aus Zwota. Uwe Schaufuß und sein Mitarbeiter Steffens Siegel sorgten für ein solides Fundament und den Aufbau des weihnachtlichen Schmuckstücks, während der Elsteraner Stromdoktor Mike Friedel den Motor und die Beleuchtung installierte.
„Für den Bau der Weihnachtspyramide wurden rund 300 Arbeitstunden benötigt“, schätzt Uwe Schaufuß ein. Das Werk wurde übrigens noch einmal auseinandergebaut und auf den Badeplatz transportiert, wo die Pyramide dann im Zentrum des Adventsmarktes ihren Platz finden wird. Die Herstellungskosten für die Weihnachtspyramide betragen rund 8000 Euro. „Dank vieler Sponsoren wurde der Gewebeverein unterstützt und konnte so die dafür Summe aufgebracht werden“, freut sich Detlef Schipke.
Von Steffen Adler
2009-12-03
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