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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Neue Ratsmitglieder in Erlbach begrüßt
Erlbach - Nach den Buchstaben des Gesetzes wurden auch in Erlbach die neuen Ratsmitglieder in ihr Ehrenamt eingeführt. Von den neun männlichen Gemeinderäten und einer weiblichen Gemeinderätin nahmen alle die Wahl an. Anschließend wurde der stellvertretende Bürgermeister aus dem Rat gewählt.
Erwartungsgemäß bekam Thomas Ilgmann von den Freien Wählern, die mit sechs Räten vertreten sind, auch von den vier CDU Räten das einstimmige Mandat. Weiter wurden die Mitglieder des Gemeinschaftsausschusses der Gemeinde mit der Stadt Markneukirchen gewählt. In das Amt wurde André Worbs von den Freien Wählern und Christian Sandner von der CDU gewählt.
Auf Antrag des Bürgermeisters Klaus Herold (CDU) wird die Hauptsatzung eine Änderung erfahren, denn für den zukünftigen Hauptausschuss wird entsprechend der Stimmenzahl der Gemeinderatswahl (55 Prozent Freie Wähler und 45Prozent CDU Wählerstimmen) die Wählervereinigung mit drei und die CDU mit zwei Mitgliedern vertreten sein. Dazu muss erst im Amtsblatt (Stadtzeitung Markneukirchen) eine Veröffentlichung der geänderten Hauptsatzung vorgenommen werden. Die Wahlhandlung des Hauptausschusses erfolgt in der nächsten Gemeinderatsitzung am 12. August.
Weiter Tagesordnungspunkte waren die Einhaltung der Planungsvorgaben des Haushaltsplanes, der voraussichtlich trotz des geringeren Gewerbesteueraufkommens 2009 von bisher 26 000 Euro nur mit zwei Prozent unterschritten werden wird. Weiterhin ging es um das Konjunkturpaket in Höhe von 169 000 Euro, das bis auf einen Punkt erwartungsgemäß umgesetzt wird.
Das sogenannte "Hascherhaus" neben dem Feuerwehrdepot kann vorläufig noch nicht abgerissen werden. Denn es gibt von behördlicher Seite vorläufigen Einspruch und dieser muss nun geprüft werden. Schade sei es schon um dieses Objekt, welches einmal einer der reichsten Familien des Ortes gehörte, denn die Wandverschieferung ist Ausdruck handwerklicher Dachdeckerkunst. Zumindest werde der Heimat- und Geschichtsverein Wertvolles für das Museum des Orts sichern. Der Schiefer stammt übrigens aus dem ehemaligen Erlbacher Schieferbruch. Weiter wurde um Werbung für die Wahlvorstände zu den Landtags- und Bundestagswahlen in der Bevölkerung gebeten. Es werden sechs Wernitzgrüner und acht Erlbacher für dieses Amt gesucht.
Erfreut gab Bürgermeister Klaus Herold bekannt, dass die Gemeinde noch über eine Planungsgröße von 41 000 Euro verfügt, die bis Ende 2010 umgesetzt werden kann. Er bat die Räte, sich Gedanken zu machen, wie sinnvoll die Mittel zu verwenden sind. Schade, dass die Bürgerschaft an der öffentlichen Sitzung nicht teilnahm, wo es doch um Bürger-Belange geht. B. Mü.
Der neu gewählte Erlbacher Gemeinderat: Thomas Sandner( CDU), Bürgermeister Klaus Herold (CDU), Simone Göhre (FW), André Worbs (FW), Christian Sandner (CDU), Jörg Stöß (CDU), Thomas Ilgmann (FW), Mike Heitel (FW), Hans-Jürgen Wagner (FW), Norbert Dick (FW), Helmut Jorschick (CDU).
2009-08-03
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