Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...

Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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Zauberhafte Adorferin kann zaubern

Bad Elster – Bezaubernde Adorferin begeistert mit Zaubertricks – und erhält dafür viel Applaus. Die Rede ist von Sixtina Michael alias Sixtina Geraldini – ein geheimnisvoller Künstlername hat noch niemanden geschadet.


Kürzlich ließ sich das Publikum im BSW-Ferienhotel „Weiße Elster“ in Bad Elster von ihr gern verzaubern. Dort ist die junge Frau aus Adorf mit ihrem Programm „Mosaik der Magie“ regelmäßig zu Gast. Und dennoch war ihre Darbietung diesmal eine ganz besondere – nämlich die 100.Vorstellung ihrer unterhaltsamen Zauberschau.

 

Erstmals erfreute ihre Gäste im Oktober 2006 mit einem bunten „Mosaik der Zauberei“. Damit tritt Sixtina Michael die Nachfolge ihres Vaters Gerhard Hagedorn an, der jahrelang das Publikum verblüffte.
Der 2001 viel zu früh verstorbene Adorfer Zauberkünstler ist vielen noch in guter Erinnerung. „Es war ein sehr großer Wunsch von mir, die Zauberkunst meines Vaters wieder aufleben zu lassen“, berichtet die gelernte Erzieherin. Das Interesse für die Zauberei hatte sie auch von ihrem Vater bekommen. „Ich habe, wie auch schon mein Vater, bereits als Kind mit dem Zaubern begonnen und ihm später auch öfters assistiert“, erzählt die junge Zauberkünstlerin. Gerhard Hagedorn war Träger der goldenen Ehernnadel des Magischen Zirkels von Deutschland – eine Auszeichnung, die nur an sehr verdienstvolle Zauberer verliehen wird. Über 50 Jahre stand er auf der Bühne.


Nachdem Sixitina Michael zunächst im privaten Kreis mit ihren Zauberkunststücken verblüffte, legte sie eine Prüfung im Magischen Zirkel Deutschland ab, in dem sie bereits seit 1990 Mitglied ist. Seitdem bereichert die Adorferin auf Wunsch gerne kulturelle Veranstaltungen.  Beibehalten hat sie auch die abwechslungsreiche bunte Mischung aus Zauberei und Humor, mit dem einst Gerhard Hagedorn als „Geraldini“ gemeinsam mit seiner Ehefrau Inge dem Publikum viele spannende Stunden bereitet hat. So verzaubert sie ihre Zuschauer nicht nur mit ihren rätselhaften Kartentricks, der fabelhaften Illusion eines verschwundenen Elefanten sowie dem großen Geheimnis der kleinsten Waschmaschine der Welt, sondern auch mit einer in dieser Art deutschlandweit noch immer einmalig dargebotenen chinesischen Faltkunst.


In den vergangenen vier Jahren hat die Zauberkünstlerin ihr ursprünglich 20 Minuten-Programm auf 45 Minuten erweitert. Neben ihrem ,,Mosaik der Magie“ erfreut sie auch mit einem „Besuch im Zauberladen“ und gestaltet je nach Wunsch ihr Programm speziell für Kinder, Erwachsene oder auch für die ganze Familie. Neben den Vorstellungen in den Kur- und Ferienhotels der Region ist Sixtina Michael deshalb auch oft auf privaten Feiern zu Gast und bereitet stets große Freude – sicher ganz im Sinne, von Vater „Geraldini“. va

 

2010-02-16




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