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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Hoffnung auf Vier-Sterne-Hotel in Bad Elster
Bad Elster – Neue Hotelpläne in Bad Elster. Der Bad Elsteraner Stadtrat stimmte der Reservierung des Flurstückes am ehemaligen Kino für einen Verkauf an einen Investor zu. Dieser möchte das Grundstück als Parkplatz nutzen.
Der Kaufinteressent beabsichtigt das derzeit leer stehende ehemalige „Haus am See“ zu erwerben und zu einem Vier-Sterne-Hotel umzubauen. „Für einen Hotelbetrieb ist eine bestimmte Anzahl von Parkplätzen notwendig, welche nachgewiesen werden muss. Weil das nicht auf dem Grundstück des Hauses am See möglich ist, möchte der Interessent das Flurstück von der Stadt erwerben und einen Parkplatz bauen“, erklärte Bürgermeister Christoph Flämig. Einzelheiten zu der Gestaltung des Grundstücks wären in einem entsprechenden Kaufvertrag zu vereinbaren, wenn ein solcher zustande kommen sollte.
Das „Haus am See“ steht seit mehreren Jahren leer und wurde zuletzt als Mutter-Kind-Kurheim genutzt. Ursprünglich diente die Einrichtung als Sanatorium für SED-Parteifunktionäre. Steffen Adler
2010-06-03
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