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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Große Überraschung für Eberhard Hertel
Adorf – Das ist ja wirklich eine tolle Überraschung! Danke für diesen gelungenen Empfang, das geht mir runter wie Öl“, strahlte Eberhard Hertel, der zwar schon am 29. November seinen 71 Geburtstag feierte, aber am Montag mit einer kleinen nachträglichen Feier im Adorfer Ratssaal überrascht wurde.
Tatsächlich war es Bürgermeistern Mariechen Bang mit Unterstützung ihres Reuther Amtskollegen, Ulrich Lupart, dem langjährigen guten Freund von Hertel gelungen, den vogtländischen Volksmusikstar nach Adorf zu locken. Noch einmal reichliche Glückwünsche nahm Eberhard Hertel außer von der Adorfer Bürgermeisterin auch von Vertretern der Kirchgemeinde, des Fremdenverkehrsamtes und aus den Reihen des Adorfer Carnevalvereins entgegen. So gratulierten auch die hübschen Gardemädchen Saskia Rill und Linda Albert gemeinsam mit Adorfs anmutigen Tanzmariechen Annett Bartsch, die als sechsfache Sachsenmeisterin ganz speziell für Eberhard Hertel sogar ein paar flotte Tanzschritte aufs Parkett legte.
Hörenswert war zudem kesse Büttenrede der kleinen Melissa Steiniger, über die Eberhard Hertel schmunzeln durfte, bevor Johanna Dorst mit einem gesungenen irischen Segenswunsch und Janina Dietz mit einem heiteren Gedicht weitere Geburtstagsständchen überbrachten. Reich gedeckt war die Geburtstagstafel neben einer Torte aus der Adorfer Bäckerei Dorst außerdem mit einem weiteren reich verzierten Backwerk vom singenden Gastwirt Silvio Kuhnert aus dem Landhotel „Grüner Baum“ in Taltitz. Herzlich gratulierte außerdem der Oelsnitzer Konrad Moses, der vor vielen Jahren gemeinsam mit Eberhard Hertel musikalisch im „Goldenen Stern“ und zu so manchem Gartenfest für gute Unterhaltung sorgte.
„Wir freuen uns riesig auf das bevorstehende Konzert in der Adorfer Michaeliskirche“, machte Eberhard Hertel aufmerksam. Wie berichtet, wird er gemeinsam mit Tochter Stefanie und Schwiegersohn Stefan Mross und einer kleinen Orchesterbesetzung am 18. Dezember, 19.30 Uhr, mit dem Programm „Zauber der Weihnacht“ im Adorfer Gotteshaus auftreten. „Die Adorfer Kirche ist dafür wie geschaffen“, ist Hertel überzeugt. Für das Konzert wurden bereits etwa 450 Karten verkauft. Zum Abschluss der kleinen Geburtsgasfeier trug sich Eberhard Hertel noch in das große Buch der Stadt Adorf ein S. Adler
2009-12-02
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