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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Damit hat in Leubetha keiner gerechnet
Adorf – Unvorhergesehene Probleme bereitet die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr in Leubetha. Das vorhandene Feuerwehrgerätehaus ist zu klein, die Torhöhe zu niedrig.
Ein Anbau um 2,20 Meter ist erforderlich, um Platz für ein neues Einsatzfahrzeug zu bieten. Für den Anbau werden 38 000 Euro erforderlich sein, die aus dem Haushalt der Stadt und durch Eigenleistungen der Kameraden erbracht werden müssen. Zunächst wurde der Bauantrag von der Stadt für den Anbau zurückgestellt, weil es keine Förderung für das Vorhaben gibt.
Durch engagierte Unterstützung von Feuerwehrleiter Steffen Neudel und Kamerad Mark Träger, zugleich CDU-Stadtrat, hat sich jedoch auch der Inspektionsbereichsleiter des Vogtlandkreises, Ludwig Otto, für das Vorhaben ausgesprochen. Nunmehr möchte die Stadt doch an dem Bauvorhaben festhalten.
Von Steffen Adler
2009-11-19
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