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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Spielplatz mit Flugzeug in Morgenröthe-Rautenkranz
Morgenröthe-Rautenkranz – Ein Flugzeug, wie es in Jerusalem und in Frankfurt am Main auf dem Spielplatz am Flughafen steht, soll nach dem Willen der Gemeinderäte der Mittelpunkt des neuen Spielplatzes neben der Raumfahrtausstellung die Gäste anlocken.
Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II will die Gemeinde den Spielplatz finanzieren, der gleich beim Parkplatzbau mit entstehen soll.
Ursprünglich waren 60 000 Euro dafür eingeplant. Nun hat sich Bürgermeister Konrad Stahl kundig gemacht und Angebote eingeholt. Für die ursprünglich eingeplante Summe könnte man gerade mal einen „stinknormalen“ Spielplatz bekommen. Aber neben eine anspruchsvolle Ausstellung gehört ein besonderer Spielplatz, da war man sich einig. Eine Ritterburg würde nicht passen. Hier gehöre etwas „spaciges“ hin.
Der jetzige Entwurf enthält neben dem acht Meter langen Flugzeug aus Stahl weitere fünf Hauptspielgeräte. Darunter ist ein Kosmonaut mit Rakete, ein Mondkreisel und Planeten mit Ständer. Das Flugzeug soll ähnlich wie der erste private Raumgleiter SpaceShipOne gestylt werden. Bisher wurde das Riesenspielzeug erst drei Mal in Deutschland aufgestellt. Es enthält eine Rutsche, Klettergerüste, Flugzeugsitze und ein Cockpit, und hat Platz für eine ganze Schulklasse.
Von den 40 000 Euro, die zusätzlich aufgebracht werden müssen, kommen 20 000 von der Raumfahrtausstellung, die von einem attraktiven Spielplatz sicher profitieren wird. Das Flugzeug wird 35 000 Euro kosten. Viel Geld verschlingen aber auch die Planungsleistungen und der TÜV. Bürgermeister Stahl äußerte auch die Hoffnung, dass eventuell vom Konjunkturpaket nicht abgerufene Gelder am Schluss noch einfließen könnten. Für die beschränkte Ausschreibung werden fünf Firmen von der Gemeinde angeschrieben. ros
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