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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Schneckemstein-Klause in Flammen
Schneckenstein - Feueralarm am Freitagmorgen in Schneckenstein. Punkt sechs Uhr erreichte die Schneckensteiner Ortsfeuerwehr die Meldung, dass die ehemalige Gaststätte Schneckensteinklause in Flammen steht.
Bereits fünf Minuten später waren deren Einsatzkräfte vor Ort. Unterstützung erhielten sie durch die Wehren aus Tannenbergsthal, Jägersgrün und Rautenkranz. Die Klingenthaler Wache 1 war mit einem Leiterfahrzeug und die Wache 3 mit einem Tankwagen zur Stelle. Auch die Markneukirchner Wehr rückte mit drei Fahrzeugen und 14 Mann Besatzung an. Insgesamt, so der Schneckensteiner Wehrleiter Peter Neuzner und sein Maschinist Christoph Leonhardt, seien rund 60 Kräfte am Brandort gewesen.
Doch trotz des massiven Einsatzes von Personal und Technik dauerte es bis gegen 10.30 Uhr, um das Feuer in dem leerstehenden Gebäude zu löschen. Etwa zur Mittagszeit trafen dann auch die Brandermittler der Kripo ein und begannen mit der Ursachenermittlung, wobei ein Greifer das völlig ausgebrannte Gebäude nach deren Anweisungen Stück für Stück freilegte. Nach ersten Polizeiangaben entstand ein Schaden von rund 300 000 Euro. Kein Kommentar, so die Kripo-Leute zu möglichen Ursachen des Brandes.
Merkwürdig sei es schon, dass ein bereits länger unbewohntes Gebäude in Brand gerät, so die Einsatzkräfte mehrerer Wehren, die jedoch nicht zu Ursachen spekulieren möchten. H.S.
2011-04-15
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