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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Schießkino für Adorfer Schützen
Adorf – Um eine besondere Attraktion reicher ist seit dem Wochenende der 1. Adorfer Schützenverein. Eingeweiht wurde ein mobiles Schießkino. Es erlaubt ein Schießtraining und Wettbewerbe mit Lasergewehr und Laserpistole auf unterschiedliche Entfernungen und auf verschiedene Scheiben oder (virtuelle) Tiere, die auf einer Leinwand erscheinen.
Alles was die Schützen zur Benutzung brachen ist eigentlich nur noch Strom. „Die Anlage stammt aus Österreich und ist gebraucht, aber voll funktionstüchtig. Sie wurde von vier unserer Vereinsmitglieder für 5000 Euro gekauft“, berichtet Vereinsvorsitzender Jens Eckert. „Der Vorteil einer solchen mobilen Anlage ist, dass sich keinerlei Probleme hinsichtlich der Vorschriften des Waffengesetzes ergeben, also von Personen jeden Alters genutzt werden kann – und zum Beispiel wunderbar einen herkömmlichen Schießbudenbetrieb ersetzten kann“, fügt der Vereinsvorsitzende an.
Während ein Film abläuft, muss der Schütze lediglich konzentriert das Ziel mit der Laserwaffe ins Visier nehmen und im rechten Augenblick abdrücken. Auf der Leinwand wird sofort die Trefferquote angezeigt. Begeistert von der Anlage zeigten sich auch die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Erlbach, welche das Schießkino zur Einweihung begeistert testen durften. S. A.
2010-02-04
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