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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Neuer Pfarrer in Bad Elster
Bad Elster – Herzlich Willkommen: Bei einem feierlichen Gottesdienst fand am Sonntag die Amtseinführung von Pfarrer Gunther Geipel in die 1. Pfarrstelle der Schwesterkirchgemeinden Bad Elster und Bad Brambach-Schönberg statt.
„Mit Beginn des neuen Kirchenjahres hat damit auch Bad Elster wieder einen Pfarrer“, verkündete Kirchenvorstandsvorsitzender Martin Schwarzenberg erfreut zu Beginn des Einführungsgottesdienstes. Mit einer fröhlichen musikalischen Begrüßung „Einfach spitze, dass du da bist“ wurde Gunther Geipel auch von der Kurrende herzlich empfangen, bevor er durch Superintendent Matthias Bartsch in sein Amt eingeführt wurde. Mit Liebe zu den Menschen in der Gemeinde, zu den Gästen des Kurortes und allen, die den Weg zu ihm suchen, möchte Pfarrer Geipel seinen Dienst in der Kirchgemeinde Bad Elster ausführen, der heute offiziell beginnt.
Mit seinem Amtsantritt kehrt Pfarrer Gunther Geipel gleichzeitig in seine Heimatstadt zurück, in der er am 2. September 1955 das Licht der Welt erblickte. Hier wurde er auch getauft, ging zur Schule und wurde konfirmiert, bevor er wegen seines christlichen Glaubens von der ehemaligen Erweiterten Oberschule Oelsnitz (EOS) verwiesen wurde. Pfarrer Geipel, der eigentlich ursprünglich Medizin studieren wollte, verfestigte seinen christlichen Glauben während einer Rüstzeit und nahm aus innerer Berufung ein kirchliches Theologiestudium in Leipzig auf. Danach war unter anderen zwölf Jahre in Seelitz bei Rochlitz als Pfarrer tätig.
In den vergangenen 17 Jahren war Gunther Geipel Pfarrer in Unterwürschnitz und versah in Oelsnitz die dritte Pfarrstelle. Bereits während dieser Zeit war Pfarrer Geipel auch schon mehrere Jahre für die Kurseelsorge und als Krankenhausseelsorger in den Kliniken Schöneck und Adorf und als Jugendpfarrer im Kirchenkreis Oelsnitz tätig. Gunther Geipel ist verheiratet und Vater von drei Kindern. „Schade, dass mein Vater Kurt, der vor einem Monat verstorben ist, den heutigen Tag nicht mehr miterleben konnte. Er hatte sich besonders auf diesen Tag gefreut“, bedauerte Gunther Geipel zu seinem Amtsantritt. Mit seinem Wechsel nach insgesamt 29 Jahren Pfarrdienst nach Bad Elster wird er auch in die Pfarramtswohnung im Kurort einziehen, die aber erst einmal auf Grund einer Schadstoffbelastung saniert werden muss.
Nach fünfzehn Monaten Vakanz in Bad Elster dankte Pfarrer Rainer Zaumseil all jenen ehrenamtlichen Helfern, darunter vor allem auch den Mitgliedern des Posaunenchors, die in dieser Zeit zu einem stabilen Leben in der Gemeinde beigetragen haben. Wie er berichtete, besteht indessen auch Hoffnung, dass in absehbarer Zeit auch die Stelle des Kantors in der Kirchgemeinde wieder besetzt werden kann. S. A.
2009-12-01
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