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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Markneukirchner Traktoren im Höhenrausch
Markneukirchen – Eine Weltmeisterschaft der Traktoren rollt nicht ohne Vogtländer ab. Bereits zum fünften Mal nahmen sieben Traktoristen aus Markneukirchen und Umgebung an dem Spektakel teil.
Die WM findet seit acht Jahren am Fuße des Großglockner statt. Vergangenen Freitag waren 26 der „Traktorenfreunde Oberes Vogtland“ startklar für den Weg nach Bruck Fusch in Österreich. Mit Tieflader und Hänger, Autos und Jeeps ging es schwer beladen auf Tour in die Alpen. „Selbst eine Gulaschkanone und ein altbewährter Trabi fehlten in unserer Kolonne nicht“, berichtete Ute Jacob aus Markneukirchen.
Die Teilnehmer wurden in Bruck herzlich empfangen. Nicht fehlen durfte der Bescheid einer Werkstatt, dass der Oldie die Fahrt auf den Großglockner übersteht. 2000 Anmeldungen lagen dem Veranstalter vor. Nach einem Geschicklichkeitsfahren rief am Samstag der Berg seine Jünger. Auf der für den übrigen Verkehr gesperrten Großglocknerstraße durfte überholt und sogar teilweise dreispurig gefahren werden, was den Trekkerfahrern natürlich besonders gefiel.
In etwa 2400 Meter Höhe befand sich das Ziel. „Dort präsentieren sich die Alpen von ihrer schönsten Seite, wenn auch kühl und windig“, schwärmt Siegbert Jacob. Toni und Siegbert Jacob, Jens Zeidler, Sczymon Wunderlich, Peter und Ingo Werner sowie Harald Rill saßen fürs Vogtland am Lenker und steuerten gekonnt ihre schweren Vehikel von der Mautstelle bis rauf zum Ziel. Ganz vorn im Klassement war zwar keiner unserer mutigen Obervogtländer zu finden, aber was besagt das schon. War die Teilnahme doch allein einen Sieg für alle Aktiven wert. Sonntag fanden sich alle 750 Teilnehmer zur großen Abschlussrundfahrt über Kaprun zusammen. Kiwi
2009-09-24
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